|
|
Klar, war
das von uns schon vorher geplant. Freizeitbeschäftigung der Betreuerfront, Kiddis
ärgern. Es ist schon so eine Sache, neue Menschen kennenlernen zu müssen. Aber es
klappte dann doch noch. Es gab zumindest in der ersten Stunde noch keine Verletzten. Vier
Vereine wurden somit in einen Topf geworfen, kräftig gerührt, aber nicht geschüttelt. |
Da im Camp auch ein
Tauchlehrer vorhanden war, sollte auch sie die Möglichkeit bekommen, tauchen zu gehen. So
bestand also auch schon vor dem Abendessen die Chance den ersten Tauchgang zu machen. |
|
|
|
|
Die
offizielle Begrüßung im Camp wurde von dem Weltenbummler und ersten Vorsitzenden des
Barakuda - Clubs vollzogen. Dabei gab es für jeden im Camp schon mal ein T-Shirt.
Schließlich sollten alle schon anhand der Kleidung zugeordnet werden können. Aber die
Rechnung ging nicht ganz auf. T-Shirt ist ja gut, aber alle gleich herum laufen, das war
nicht die Überzeugung der Kidds. Einige jedoch bekamen wir dann doch überzeugt unter
anderem auch Carsten und Lars. |
|
|
|
|
Es fiel uns
jedoch nicht schwer. Die hatten sogar Weizenbier auf dem Platz. Wir nutzten die
entspannende Zeit zum Beobachten der Jugendlichen und erfreuten uns an der sich schnell
entwickelnden Gemeinschaft. Es war schon faszinierend. Gegen 23 Uhr beschlossen wir
Betreuer, dann doch eine gemütliche Kneipe mit grässlicher Musik aufzusuchen und den
Kiddis nicht ständig hinterher zu spionieren. Lars wurde von Minute zu Minute unruhiger.
Hat Rolf nichts von Nachttauchgang erzählt, ist es nicht bald soweit, 24 Uhr? Als wir
dann den Schuppen um 24 Uhr verlassen hatten, kam uns schon der erste Betreuersuchtrupp
entgegen. Wie die Hühner auf der Stange scharrten die (Lob) überpünktlichen 14
Jugendlichen den Treffpunkt auf. Rückmarsch. 20 Minuten Fußweg. Aber mit guter Stimmung. |
Nachttauchgang.
Lars hatte schon strahlende Augen und Carsten schaute mitleidig zu ihm hin. Wusste er
mehr? Inzwischen war es 01 Uhr 30. Die Sachen wurden angerödelt und Lars fühlte sich
noch gut. Der 10 minütige Gang zum Wasser ging noch leichtfüßig von statten. Erster
Wasserkontakt. Lars brauchte schon ein bisschen länger und Carsten und ich wurden langsam
ungeduldig. Er gab es dann doch zu, Fotoapparat lag im Schaft der Flosse und wurde somit
gewässert. Außerdem hatte er nach dem ersten Abtauchen eine seiner beiden Flossen
verloren. Keine Spur von ihr. Das war es dann für ihn. Er schleppte sich Richtung Camp,
fluchenderweise erreichte er es auch. Aber Lars, der Tauchgang war Klasse! |
|
|
Wecken war
dann für 08 Uhr 00 angekündigt. Das Stimmengewirr ging jedoch schon vor 07 Uhr 00 los,
hatten die etwa gar nicht geschlafen? Das von mir angebotene Joggen um 06 Uhr00 wurde
nicht im mindesten Ernst genommen. Da ich mir keine Blöße geben wollte befeuchtete ich
nach dem aufstehen um 09 Uhr mein Gesicht mit Wasser und lief gehetzt von meinem Zelt zum
Frühstücksplatz. 20 m. Ich schien aber nicht überzeugend genug. Schallendes Gelächter. |
Anschließend hatte jeder erst einmal seinen persönlichen Freiraum und die tauchende Bevölkerung Zeit für dieses. Wracksuche. Jane und ich hatten Hoffnung endlich mal Wracktauchen durchführen zu können. Aber ich denke, wir sind 20 cm am Wrack vorbei getaucht. Besser war die Sicht an der Stelle nicht. Wahrscheinlich hatten schon 250 Taucher zu diesem Zeitpunkt den gleichen Gedanken. |
|
|
Zum
Mittagessen hatten wir dann alle ein kleines Problem, wer denkt schon an tiefe Teller.
Erbsensuppe. Aber Not macht erfinderisch. Es gibt doch Tassen. Es war Mircos Zeit. Essen. |
|
![]() |
Beim
Beach-Volleyball hatten wir sie wieder alle Kiddis zusammen. 4 Mannschaften und einen
Fotografen, ein nettes Trüppchen. Kampfgeist und Elan standen im Vordergrund.
Spielerischer Ehrgeiz und Fairness waren Nebensache. Durch!!! Selbst Erik unser
Oberbetreuerguru war kaum zu bremsen. Gelegentlich mussten die Großen gebremst werden.
Zumindest wenn sie über die Kleinen rollten. Aber ich glaube, sie hätten sowieso im
richtigen Moment die Notbremse gezogen. Gewonnen hat natürlich meine Mannschaft. |
|
|
|
Für das Abendessen war dann Grillen angesagt. Koteletts, Bauchspeck und Würstchen, ein Genuss. So richtig mit Ketchup und so. Die nötige Grundlage für den Abend bei Horst mit seinen Neoprenbabys, welche für den Abend angesagt waren.
|
|
|
|
|
|
|
|
|
|
Irgendwann
in den frühen Morgenstunden wurde es dann doch sehr ruhig auf dem Platz und die
Müdigkeit hatte sie dann alle übermannt, leises Schnarchen aus den Zelten, ab und zu ein
kurzes Gebrummel, aber sonst Ruhe genießen.
|
|
|
|
|
|
|
Ich fand
die Reaktion so fantastisch, dass ich mich dazu genötigt sah, für jeden aus der Jugend 2
Lose heraus zu schlagen. Dadurch hatten wir insgesamt 15 Lose mehr. |
Wir müssen jedoch noch eine Verlustrechnung machen: 30 Euro Marco ( Kirmesplatz den über den Boden krabbelnden Menschen zu geschmissen) 50 Euro Moni ( Aus Solidarität zu Marco das Gleiche gemacht ) Tarierweste Lars ( Zu Hause liegen gelassen um endlich mal Schlammbagger zu spielen ) Fotoapparat Lars ( die Bilder waren eh nichts ) Flosse Lars ( was soll man schon mit 2 Flossen ) Ein Bericht von unsererm Jugendleiter Rolf Dobberstein |