Das Hotel Silberstein ist keine Luxusherberge, aber die Zimmer sind sauber und zweckmäßig, die Dusche war immer heiß und das Frühstücksbuffet (es war sogar Schwarzbrot im Angebot) gut und ausreichend. Zudem bietet das dem Hotel angeschlossene Restaurant eine gute Auswahl an Speisen und Getränken zu moderaten Preisen an. Gleiches gilt auch für die Mehrzahl der Restaurants im Ort Puerto Ayora.
Santa Cruz ist mit 986 km² die zweit größte Insel des Archipels, die in den späten 1920er Jahren erstmals kolonisiert wurde. Die Gemeinde Puerto Ayora, im Süden der Insel an der Academy Bay gelegen, wurde durch die Errichtung der Charles-Darwin-Forschungsstation (1964) und den Ausbau der Verbindung zum nahegelegenen Flughafen Baltra (ca. 60 min Fahrzeit mit dem Auto + Fähre) zum touristischen Zentrum mit Hotels, Restaurants und vielen Andenkenshops.
In der Charles-Darwin-Forschungsstation, die mit Geldern der 1959 ins Leben gerufenen Charles-Darwin-Stiftung erbaut wurde und deren Besuch ein Muss ist, arbeiten heute Biologen aus der ganzen Welt an der speziellen Problematik der Lebenswelt der Inseln. Hier werden Nationalparkführer ausgebildet und Seminare für Lehrer und Studenten veranstaltet. Außerdem werden Ausrottungsstrategien für die inselfremden, eingeführten Pflanzen und Tiere (z.B.. Ratten und Ziegen) entwickelt und verschiedene Zuchtprogramme für bedrohte endemische Tierarten durchgeführt.
Für die Besucher sind u.a. zugänglich:
- eine Ausstellungshalle, in der mit Fotos und Diagrammen Einblick in die Naturgeschichte der Inseln vermittelt wird
- zwei Landleguan-Gehege
- ein Teil des Zuchtpavillons der Galápagos Riesenschildkröten
- einige Riesenschildkröten-Gehege, darunter das des berühmten "Lonesome George" - George steht wie kein anderes Tier für die rücksichtslose Ausbeutung der Natur und den Kampf, zumindest Reste der Artenvielfalt zu bewahren. Er ist das letzte bekannte Männchen der Pinta-Riesenschildkröte der Insel Pinta (im Norden des Archipels gelegen), die zu den seltensten Tierarten der Erde zählen. Er wurde 1971 von einem amerikanischen Forscher auf Pinta entdeckt und nach Santa Cruz gebracht. Bis heute wurde kein Weibchen dieser Art entdeckt. Daher wurden ihm 2 Weibchen einer nahe verwandten Unterart zur Seite gestellt, an denen George aber bisher überhaupt kein sexuelles Interesse zeigt.
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