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Mikronesien, Belau
(Palau) 1998 Ein
Reisebericht von Christa und Wolfgang Fiedler |
Die Super-Ausstattung der Agressor-Flotte für Taucher ist immer wieder bemerkenswert. Außer den Möglichkeiten mit Rebreather oder Nitrox zu tauchen gab es eine andere Sonderheit, die wir genossen haben: Am Heck des Katamarans war ein hydraulischer Lift für das Beiboot angebaut. In der Praxis sah das so aus; Auf dem Schiff bestieg man bereits das Beiboot, auf dem sich bereits die Flaschen an den Jackets befanden. Das gesamte Boot mit allen Tauchern wurde dann ins Wasser gelassen. Bei der Rückkehr von den Tauchgängen ging es dann umgekehrt. Wir haben die ganze Sache dann "Rentnerlift" getauft. |
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Unsere Reisezeit: 16. Dezember 1998 mit Weiterreise nach Truk Lagoon am 27. Dezember 1998. Einen Reisebericht über Truk Lagoon findet ihr getrennt. Belau oder Palau? Der offizielle Name ist
" Republic of Belau". Von den Deutschen erhielt der Bereich den Namen Palau, der
heute weltweit im Tourismus benutzt wird. |
Lage: Die Republik
Belau liegt im Nord-West-Pazifik und ist der westliche Bereich der Karolinen Inseln.
Entfernungen: 722 Meilen südwestlich von Guam, 600 Meilen östlich von den Philippinen
und 550 Meilen von Indonesien. Wer es in Kilometern wissen will, multipliziere mit 1,8. |
Auch das Nationalmuseum auf Koror, welches wir besuchten, ist sehr eindrucksvoll und sehenswert. Rechts ein Haus der Ureinwohner nachgebaut und zu besichtigen im Nationalmuseum.
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Temperaturen: Ganzjährig liegen die Lufttemperaturen zwischen 26 und 32 Grad Celsius. Die Wassertemperatur beträgt ca. 28 bis 30 Grad und fällt mit zunehmender Tiefe kaum ab. Sicht unter Wasser: Zu unserer Reisezeit hatten wir eine Sicht von 50 Metern und mehr. Strömung: Im Innenbereich und auch unter der Oberkante des Riffs im Außenbereich ist es verhältnismäßig ruhig. Unmittelbar an der Oberkante der Riffs pfeift es aber gewaltig. Mit Hilfe einer Strömungsleine konnten wir uns aber sehr gut halten. Verlässt man dann die Riffkanten, geht es durch die Kanäle (Channels) in rasanter Fahrt. Am Ende der Kanäle verschwindet dann die Strömung schlagartig und ein ruhiges Austauchen ist selbstverständlich. Das Beiboot begleitet die Tauchergruppe sehr sorgfältig und von der aufmerksamen Beibootbesatzung wird man eingesammelt. |
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Ligthouse Channel In
der Strömung befanden sich Reste eines Holzwracks, auf dem wir u.a. herrliche
Nacktschnecken entdeckten. |
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| Ulong Channel In diesem Kanal erlebten wir unsere schnellste Fahrt, wobei wir an riesigen Salatkorallen vorbeitauchten und dazwischen immer wieder Haie. Am Ende des Kanals dann eine freie Sandfläche, auf der die Strömung schlagartig verschwindet. German Channel Ein Erlebnis besonderer
Klasse hatten wir an diesem Tauchplatz. Bei Anbruch der Dunkelheit kam ein Ruf von Deck. |
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Eine riesige Tropfsteinhöhle, die man nach kurzen Durchtauchen eines Kanals erreicht. Vor der Höhle, in geringer
Tiefe und zwischen abgestorbenen Korallen, sahen war dann u.a. unsere ersten
Mandarin-Fische. |
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| Yellyfish Lake Obwohl wir diesen Punkt nicht aufsuchten, möchten wir zur Vervollständigung des Berichtes diese auf der Welt einmalige Sonderheiten kurz ansprechen: Der See liegt im tropischen Urwald auf der Insel Macherchar. Nach Anlandung und einen Fußmarsch von ca. 2 Stunden erreicht man den Süßwasser2see, in dem man zwischen den Quallen schnorcheln kann. Diese Meerwasserquallen wurden vor einigen tausend Jahren dort eingeschlossen. Sie haben das Nesseln und das übliche Fressen "verlernt". Heute ernähren sie sich von einzelligen Algen, die sie im eigenen Gewebe eingelagert haben. |