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Durch die große Tiefe, in denen sich die Tauchgebiete befinden, muss man sehr bewusst tauchen und man ist sehr schnell an der Nullzeitgrenze. Der eine oder andere Tauchcomputer befand sich mitunter schon im
Deko-Modus. Aber gerade durch diese deutliche Begrenzung nimmt man die Umgebung viel unmittelbarer wahr und jede Minute am Wrack wird als doppelt so intensiv empfunden.
Die Wracks der «Togo» und der «Traffic» waren uns wegen der großen Tiefe von deutlich über 40 m zu kriminell, so daß wir dort nicht getaucht sind.
Als Fazit lässt sich ziehen, dass das Mittelmeer einfach ein fantastisches Tauchrevier ist. Es gibt durchweg eine sehr gute Sicht (40m und mehr sind durchaus drin), und es ist nicht so salzig wie das Rote Meer. Aufpassen muss man auf den Bootsverkehr und lokalen Strömungen.
Ganz besonders für das Tauchgebiet spricht aber das französische Lebensgefühl, einfach fantastisch. Sprache und Kultur sind verständlich und man wird nicht so als Tourist wahrgenommen, wie es uns bei unseren Ägyptenreisen doch stets gestört hat.
Natürlich bin ich auch persönlich von dieser Tour sehr beeindruckt, da ich Südfrankreich und das Mittelmeer seit frühester Kindheit durch viele her Urlaube kenne. Es ist einfach wunderbar, diese Region jetzt neu entdeckt zu haben!
Die Tauchbasis «European Diving» von Alex Vogl besitzt eine jahrelange Erfahrung in diesen Gewässern, die Tauchguides haben stets ein waches Auge auf alles gehabt. Der Einstieg ins Boot vom Strand aus ist jedoch bei starker Brandung alles andere als einfach, auch Verletzungen sind da nicht ausgeschlossen. Bei dieser Gelegenheit kann man auch auf ganz einfache Weise wichtige Teile der Ausrüstung loswerden, wenn einen die Brandung so richtig durcheinanderwürfelt. Und man glaubt es kaum, an welche Stellen der eingespülte Sand so hinkommt…
Bedingt durch die großen Tiefen und Strömungen ist aus versicherungsrechtlichen Gründen eine aktuelle Tauchtauglichkeit
(max ein Jahr alt!) und eine entsprechend hohe Brevetierungsstufe von 3 Sternen oder äquivalent wichtig, aber dafür wird man mit eindrucksvollen Tauchgängen und faszinierenden Wracks belohnt.
Ein herzlicher Dank geht an das Team der «European Diving»-Basis: Alex, Stéphane,
Michi, Jesko, Elaine und Jéremy. Ein weiterer herzlicher Dank geht an Heiko und Jeltje für die Anregung und besonders die Organisation der Fahrt.
http://www.europeandiving.com
Die Homepage der Basis mit weiteren Details zu den einzelnen Tauchgebieten.
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