|
Eine Vorausbuchung aus Deutschland ist nicht nötig, da das Angebot an Tauchbasen groß ist, und so ein Preis- und Leistungsvergleich vorort möglich ist. Unsere erste Tagestour führte uns zu dem gesunkenen Zinnbagger, der in Küstennähe auf dem Sandboden liegt. Diesen Trip haben wir mit „Seadragon“ unternommen. Mit Befremdung musste ich bei Saedragon feststellen, dass die Bezahlung (unglaubliche 64 € für Boot, 2 Flaschen, Blei, Wasser und Mittagessen) vorab geleistet werden sollte, was wir aber nicht akzeptiert haben. Und nur nach eindringlicher Aufforderung, sagte man uns zu, uns am nächsten Morgen am Hotel (Ban Khao Lak, sehr zu empfehlen) abzuholen. Dieser Service ist übrigens bei allen anderen Tauchbasen selbstverständlich. Am nächsten Morgen wurden wir dann für thailändische Verhältnisse pünktlich von einem Pickup, der mittels Trennscheibe nach einem Unfall zu einem Cabrio umgebaut worden war und mit zwei abgesägten Campingstühlen bestuhlt war, abgeholt. Als Dachersatz diente ein Sonnenschirm. Von einem kleinen Naturhafen stachen wir dann mit einem Longtail-Boot in See. Die Fahrt dauerte ungefähr eine Stunde – genug Zeit um sich über Naturtoilette, unzureichenden Sonnenschutz und infernalisch lautem Bootsmotor (ein Gespräch war fast nicht möglich) aufzuregen. Am Tauchplatz angekommen empfingen uns 8m Sicht, Strömung und jede Menge Fische. „Routiniert“ führte (selbstbestimmtes Tauchen war aus „Sicherheitsgründen“ nicht gestattet) uns der Diveguide unten am Rumpf gegen die Strömung ums Wrack herum, bis das dem ersten die Luft ausging und alle auftauchen mussten (30 min). Wieder an Bord gab es gebratenen Reis aus der Thermoskanne (Mittagessen). Beim zweiten TG hatte sich die Sichtweite halbiert, dafür hatte sich die Strömung verdoppelt. Auch dieser TG war nicht länger als 30 min. Insgesamt also weder eine empfehlenswerte Tauchbasis, noch ein empfehlenswerter Tauchplatz.
|